Guten Morgen, heute ist der 17.12.2017 :: Sie befinden sich hier: News / 

Ratssitzung 11.09.2014 im Fokus

Aus Sicht der FWG war jedoch der erste Tagesordnungspunkt hinsichtlich seiner Tragweite gleichzeitig auch der Wichtigste. Hier ging es um die Stellungnahme zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsplanes der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe.

Die Ratssitzung im Fokus

 In der letzten Gemeinderatssitzung am 11.09.2014 war eine umfangreiche Tagesordnung mit 11 Punkten abzuarbeiten. Unter anderem wurden die Vergabe der Stromlieferung für die Gemeinde, die Vergabe zur Errichtung einer Urnenstele auf dem Friedhof oder, auf Antrag des Bürgervereins, die Einrichtung eines Hotspots sowie die Anschaffung eines Fahrradständers beschlossen.

Aus Sicht der FWG war jedoch der erste Tagesordnungspunkt hinsichtlich seiner Tragweite gleichzeitig auch der Wichtigste. Hier ging es um die Stellungnahme zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsplanes der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe.

 Der Regionalplan bildet den Rahmen in dem die Gemeinden z.B. neue Wohn- und Gewerbegebiete ausweisen können. Problematisch für Framersheim ist, dass im vorliegenden Entwurf die Ausweisung von neuen Bau- und Gewerbegebieten vordringlich in sog. „Grundzentren“ wie z. B.  Alzey, Gau-Odernheim und Flonheim konzentriert werden sollen. Für Framersheim hieße das:

1. Neues Bauland und Gewerbeflächen nur noch für ortsansässige Bürger und Betriebe.

2. Der Verkauf von Grundstücken an Externe wäre kaum noch darstellbar.

Was das angesichts der demographischen Entwicklung für Framersheim auf lange Sicht bedeuten könnte, kann sich jeder ausmalen.

Die FWG ist der Meinung, dass  die Entscheidung ob neue Bau- und Gewerbegebiete ausgewiesen und an wen diese Flächen verkauft werden, weiterhin ausschließlich in unserem Gemeinderat getroffen werden sollen. Aufgrund unserer Initiative wurde nunmehr im Rat beschlossen, dass die Gemeinde in Ihrer Stellungnahme einen entsprechenden Korrekturbedarf anmahnt.

Bis zur endgültigen Verabschiedung des Plans wird noch einige Zeit vergehen. Die Gefahr besteht, dass angesichts langer Tagesordnungen in den Framersheimer Ratssitzungen dieses auch für nachfolgende Generationen wichtige Thema im „täglichen Klein-Klein“ des politischen Tagesgeschäftes in den Hintergrund gedrängt wird.

Alle Framersheimer Bürger dürfen sich darauf verlassen, dass wir dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren wird.